In den Cafés von Paris

Der Cafébesuch ist einem Tagesrhythmus unterworfen. Ein Kaffee mit Croissant im »Dôme« sorgt für die notwendige Energie, um sich am Vormittag dem Schreiben, einer Kunstvorlesung, einem Museumsbesuch oder Bankgeschäften zu widmen. Gegen ein Uhr mittags trifft man sich vielleicht mit einem Freund in der Brasserie »Lipp« zu einem Imbiss. Nach einem arbeitsreichen Nachmittag gönnt sich der Schriftsteller dann einen Apéritif im »Deux Magots«. … Irgendwann zwischen acht und neun Uhr abends findet man sich dann zusammen, um in einem kleinen Restaurant etwas essen zu gehen. Endlich beschließt man den Abend mit einem Kaffee im »Closerie des Lilas«.

Aus »Die literarischen Cafés von Paris« von Noël Riley Fitch, 1993 im Arche Verlag erschienen

Advertisements